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Geschichte

Das Kompetenzzentrum für Obstbau Bodensee (KOB) wurde mit Beginn des Jahres 2001 als Stiftung gegründet und geht in ihrem Ursprung auf die frühere Versuchsstation für Obstbau, Bavendorf, zurück. Die Versuchsstation wurde 1959 als Einrichtung des Instituts für Obstbau der Universität Hohenheim dem durch das Land Baden-Württemberg erworbenen Schuhmacherhof in Bavendorf bei Ravensburg errichtet.

Luftaufnahme

Ursprünglich bearbeiteten acht Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Fritz Winter alle wichtigen Arbeitsgebiete im Obstbau, angefangen von der Produktionstechnik, Pflanzenschutz, Vor- und Nacherntephysiologie, Sortenkunde, Marktwirtschaft, Ertragsprognose bis hin zur Technik im Obstbau und obstbaulichen Standortskunde. Auch international machte sich die Versuchsstation in dieser Zeit einen Namen durch die Ertragsprognose nach Winter, die Preisnotierung nach Dr. Janßen oder durch die Ernteterminbestimmung mit Hilfe des Streif-Indexes.

KOB heuteSeit 1990 erfolgte durch altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern ein zunehmender Stellenabbau und Wegfallen von Arbeitsgebieten. 1995 wurde der wissenschaftliche Teil von der Versuchsstation abgetrennt und als Teilinstitut dem Institut für Obst-, Gemüse- und Weinbau zugeordnet. Gleichzeitig wurde eine C4-Professur für Obstbau mit Dienstsitz in Bavendorf eingerichtet, welche bis 1998 von Prof. Dr. Georg Noga besetzt war. Zunehmender Zwang zu personellen Einsparungen veranlasste die Universität Hohenheim im Jahr 2000 die Versuchsstation Bavendorf aufzulösen. Durch die Gründung einer Stiftung mit breiterer Trägerschaft war es aber möglich die Forschungseinrichtung für die Obstregion Bodensee zu erhalten.